Therapieangebote


Blutegeltherapie

Nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Tier wird die Blutegeltherapie eingesetzt.

Das Wort „Egel“ stammt aus dem griechischen: „echis = kleine Schlange“. Schon sehr früh wurde der Blutegel als heilendes Mittel eingesetzt. Durch Missbrauch und starke Reduzierung der Bestände geriet diese Therapie in Vergessenheit. Mittlerweile hält sie aber wieder Einzug. Die Egel, zur Gattung der Ringelwürmer gehörend, werden speziell in Farmen für den medizinischen Gebrauch gezüchtet.

Die Blutegelwirkung beruht auf den Bissreiz, den in die Bisswunde abgegebenen Wirkstoffen und Bakterien sowie der Nachblutung.

Durch den Biss wird Speichel (Salvia), welcher die Enzyme und Wirkstoffe enthält, in den Körper abgegeben und gleichzeitig Blut aufgesaugt.

Es handelt sich um die Wirkstoffe: Hirudin, Calin, Orgelase, Englin, Bdellin, Apyrase und Destabilase, die immer in der gleichen Reihenfolge im Körper tätig werden.

Der wichtigste Wirkstoff ist das Hirudin. Es wirkt stark gerinnungs- hemmend und verursacht ein Nachbluten von Stunden bis Tagen (Wunden werden nach der Behandlung verbunden). Hierdurch wird die Entstauung, Entschlackung und Stoffwechselanregung stark gesteigert.

Die Wirkungsweise der einzelnen Stoffe ist:

- Blutungshemmend
- Antithrombotisch
- Antibakterizid
- Antientzündlich
- Lymphstrombeschleunigend
- Immunisierend
- Schmerzlindernd

Einsatz findet die Blutegeltherapie:

- als akute Schmerzlinderung
- Arthritis
- Arthrose
- Bandscheibenvorfall
- Dysplasien ( HD + ED )
- Hämatome ( Prellungen )
- Sehnenscheidenentzündung
- Schlecht heilende Wunden ( z.B. nach einer Operation)
- Spondylose

 


Kontaktatmung
Blutegeltherapie

 

 

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